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Spannungsverhältnis von berufsspezifischen und berufsübergreifenden Kompetenzen

Diskurse in der Berufsbildung und offene Fragen

Spannungsverhältnis von berufsspezifischen und berufsübergreifenden Kompetenzen
Ausgabe/Jahr (Jahrgang) 1/2021 (50)
BWP Seite(n) 14-17
URN urn:nbn:de:0035-bwp-21114-1
Sprache Deutsch
Schlagworte Kompetenzforschung, Kompetenzmodell, Problemlösen, Kompetenzdiagnose, Schlüsselqualifikation, historische Entwicklung, Handlungskompetenz

Berufsübergreifende Kompetenzen werden seit Langem als Möglichkeiten gesehen, die berufliche Bildung breiter und zukunftsorientierter aufzustellen. Allgemein gilt das von Mertens 1974 veröffentlichte Plädoyer für ein Konzept von Schlüsselqualifikationen als Startpunkt der Bildungsdiskussion, in der vor allem das Spannungsverhältnis zwischen berufsspezifischen und berufsübergreifenden Kompetenzen im Fokus steht. Dieses Spannungsverhältnis wird im Beitrag anhand folgender Fragen beleuchtet: Wie sind berufsübergreifende von berufsspezifischen Kompetenzen abzugrenzen? Können berufsspezifische Kompetenzen über ihren unmittelbaren Handlungskontext hinaus transferiert werden und wie können sie in der Aus- und Weiterbildung vermittelt bzw. im Betrieb erworben werden? Der Beitrag benennt einige Kernpunkte der Diskurse und verweist abschließend auf die Notwendigkeit der Förderung von berufsübergreifenden Kompetenzen an den verschiedenen Lernorten der Berufsbildung.

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